Qype: Kienzle Art Fundation in Berlin

Veröffentlicht: 29. September 2012 in Uncategorized

BerlinFreizeitMuseum und Ausstellung

Die Jäger der nicht verlorener Schätze!

KIENZLE ART FUNDATION

Sie sammeln Zeichnungen, Malerei,  Skulpturen, Videos und Installationen von Jeff Koons, Fareed Armaly, Paul McCarthy, Jason Rhoades, Fareed Armaly, Jack Goldstein, Franz Erhard Walther, Josef Kramhöller, Emil Schuhmacher, Luise Fishman, Ben Nicholson, Rodney MacMillan, Wols, Klaus Merkel, Monika Baer, Elmar Zimmermann, Verena Pfisterer, Peter Zimmermann, Chris Chasatt/Gary Brokins, Kate Davis, Rosaline Rannoch.

Rodney McMillian
Rodney McMillian Installation….”Der nicht salonfähige Sessel!”

Anfangs für den leeren Platz über der Couch wie bei Gaby und Wilhelm Schürmann. Galeristen, Sammler sind sie, die Schürmanns und Kienzles. Der eine, Wilhelm Schürmann, ein Erbe einer wohlhabenden Baden-Würtenberger Unternehmerfamilie, der schon als Kind am liebsten in ein Museum herum gestromert ist, jagt nach vielem, was nicht zum künstlerischem Mainstream gehört. 1500 Werke hat man bisher zusammengetragen.

Der andere, Jochen Kienzle, Professor für Fotografie an der FH in Aachen seit 1980, hat im Blut den abstrakten  künstlerischen Stream der Avantgarde der fünfziger, sechziger, siebziger Jahre. Manchmal verkauft er was aus seiner fulminanten Sammlung mit beträchtlichem Gewinn und setzt sofort den Ertrag in neue Kunst von neuen Künstlern um und gründet eine Foundation.

Es ist ein alter Spruch unter Sammlern, “das manche Sammler, dass, was mal was wird, im Urin des kundlichen Betrachters befindlich befinden”. Gut, Anfang des 20igsten Jahrhunderts musste man Thieme Becker und Vollmer komplett im Gehirn haben. Heute, ist es die jahrzehntelange Auseinandersetzung mit einem künstlerischem Thema, welches Sammlererfolg kontinuierlich beschert. Es ist eine Schatzsuche!

Die aktuelle Ausstellung ist eine  Kooperation mit der Kienzle Art Foundation in Zusammenarbeit mit der Sammlung Gaby und Wilhelm Schürmann.

Von den hier erwähnten Künstlern kenne ich niemand. Mit einer Ausnahme, die ich bisher nicht erwähnt habe. Im Raum 3 hängt das Bild Nummer 13 von Paul Klee.

Paul Klee

Es ist “Am Strand bei Beg Meil” von Paul Klee. Im DINA3 Begleitflyer zur aktuellen Ausstellung “Family Theater” wird das Werk mit dem letzten Satz erklärt. “Es ist ein zeichenhafter Reflex auf den Sommer in Big Meil (Badeort in der Bretagne).

Das nächste cc Wikipedia-Foto hier reflektiert schon mehr Farbe:

Hafenbild Nachts Vue Nocturne dun port 1917 Gouache et huile sur papier enduit de craie et colle 21 x 155 cm SBG Klee
cc wikipedia: Hafenbild Nachts (Vue Nocturne d’un port) 1917 Gouache et huile sur papier enduit de craie et colle 21 x 15,5 cm S.B.G.: Klee

Eine unauffällige, unspektakuläre aber sehr interessante Fünfsterne – Ausstellung in Berlin Charlottenburg, in der Bleibtreustraße 54,  die man sich mal ansehen sollte, wenn man um den Savignyplatz seine Kurven dreht!

© 2012 rhebs.de
rhebs

Mein Beitrag zu Kienzle Art Fundation – Ich bin rhebs – auf Qype

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