BerlinEssen & TrinkenRestaurantVegetarisch

Biergeschichten 

Gespeist habe ich in der Pestalozzistraße 8 noch nie etwas. Aus Zwei Gründen. Das “Vaust” gibt es dort noch nicht sehr lange und vegetarisch mag ich nicht, weil ich kleingeschnittene tote Tiere mag – auf dem Teller. Roh oder gesotten. 
Aber Bier getrunken habe ich dort schon mal. Zwei Sorten, Pils und Dunkel. Das Bier ist nach meinem Empfinden bemerkenswert. Fünf Sterne, nur für das Bier! Es ist kein Industriebier. Es ist nur für das Vaust gebraut. Der Diplombraumeister Wolfgang Grabolle braut das Bier nach seiner eigenen Rezeptur in der Brauanlage der Brewbaker Brauerei in der Moabiter Zunfthalle. Es ist unfiltriert und nicht pasteurisiert, also nicht kurzzeitig hocherhitzt. 
Der Preis für ein so feines Bier ist absolut OK! Pils 0,3 l 2,30 € 0,5 l 3,70 €; Dunkel 0,3 l 2,30 € 0,5 l 3,70 €.

Ein Gast am Nachbartisch war nach dem ersten Schluck baff und hat Herrn Grabolle gegenüber das Bier so gelobhudelt, das die Spatzen in dem Lindenbaum vor der Gaststätte ihr Frühlingsgezwitscher kurzzeitig unterbrachen. 

Mir ist da in diesem Moment meine Geschichte aus einer ehemaligen trockenen Gegend Berlin, der Halbinsel Stralau eingefallen, in der es ganz dramatisch um Bier ging. Weil, es gab damals 2002 in Stralau kein Bier aus dem Zapfhahn! 
Chemie und Biologie macht’s möglich…. 
Ich hab dann doch die Tür eingetreten und bin rein. Klaus Kurz meinte, “Das Dach ist schon ab – der Bagger macht nächste Woche den Rest des Chemieinstitutes weg”.
Damit die Kinder der Nachbarschaft nicht zufälligerweise ihr neugierigen Fingerchen in die noch vorhandene Phosphorsäure tunken, hatte man die Tür verschlossen. Eigentlich war ich auch nur neugierig und wollte von den alten Laborräumen ein paar Aufnahmen schießen, falls irgendwann mal jemand Aufnahmen von einem vergammelten Labor braucht. Ach so, ich handele manchmal mit komischen seltsamen Lost Places Fotos… 
Ich hab nun mein Blitzer gleich im ersten Laborraum eingeschaltet, hab  zusätzliche Blitzlampen verteilt und habe lustlos den Auslöser gedrückt. Nach wenigen Minuten hatte ich den ersten Film mit sechsunddreißig Aufnahmen voll. Abgebaut das alles und im zweiten Raum wieder aufgebaut. Dann kam die Institutsbibliothek, wo die schöne Fachliteratur auf dem Boden verschimmelte, denn die Regale waren geklaut. Das ging so fünf mal, bis ich zu einer Türe komme, die noch verschlossen war. 
Das Institut!
An der Tür hing ein vergilbter Zettel “REXAM – Enzyme” – 1995/2″. Ein Tritt vor die dürre Türe und sie wippte wie eine dürre Schranktüre auf. Rattendunkel war’s – ein seltsamer stickiger Geruch nach Hefe und Alkoholdunst lag mir sofort auf der Zunge und dann im Magen. Zwei Fenster waren mit schwarzer Folie beklebt. Die habe ich im Strahl meiner klitzekleinen Taschenlampe abgerissen.
KOMISCH – In blauen Thermosbehältern auf gekachelten braunen Labortischen blubberte leise und sacht eine braune undefinierbare Masse. Wenn es nicht so penetrant nach Hefe riechen würde, könnte man meinen, es wäre Scheiße, präziser Durchfallscheiße. 
Das Büro!
Ich war baff. Wieso blubbert es hier noch. Das chemische Lebensmittelinstitut ist seit vielen Jahren geschlossen. Ich beginne mich im Raum um zusehen und entdecke außer diesen blauen Behältern, einige blauen Schnellheftern, nur noch einen runden Stahldrahtkorb mit vertrockneten halbverschimmelten Brotresten. 
Ein blaues Schnellheft trägt die Aufschrift “SSB”. Als ich im Schnellheft herum blättere, werde ich stutzig. Unter der Überschrift SSB…steht mit fetten Lettern STRALAUER-SCHNELL-BIER Darunter und auf den folgenden Seiten gibt es ellenlange Versuchsprotokolle über die Herstellungsversuche eines Schnellbieres, welches aus einem Hefeenzym und Bakterien Bier edelster Sorte erzeugte. Alles mit dem blitzblauem Stempel ” STRENG GEHEIM!” 
Über zwölf Jahre wurden, so das Protokoll von einem Diplomchemiker Dr. Phillip Reib die Versuchsreihen akribisch aufgelistet. Sinn der ganzen Prozeduren war ein sogenanntes Instantbier aus einer Zufallserfindung zu entwickeln. Aus getrocknetem Brot und simplen Leitungswasser wurde hier Bier gebraut.
Enzyme und irgendwelche Bakterien produzierten hier in Zeiten, wo es das Wort “Biotechnologie” noch nicht im Lexikon gab aus der braunen Pampe innerhalb weniger Minuten feinstes Pilsner. 
Das Hopfenaroma wurde locker nebst notwendigem Alkohol von einem Hefestamm aus dem Brot erzeugt. Für einen Liter Bier genügte ein Esslöffel braune Stammbierhefepampe. Der Alkohol, der ja in jedem ordentlichem Bier enthalten sein sollte, entwickelte sich aus den Brotresten in Sekundenrekordzeit. Um den Hefestamm bei Laune zu halten, genügten in der Woche ein halbes Roggenbrot und Leitungswasser. 

Ich war total von den Socken. Auf was bin ich hier gestoßen? Eine Goldgrube? Ein Geheimnis? Ein Kuriosum?
Fragen über Fragen gingen in meinem Kopf herum und ohne viel nachzudenken schnappte ich mir das Schnellheft und einen blauen Behälter, um zu Hause erst einmal das Experiment auf Wahrhaftigkeit zu überprüfen. Ich wollte dieses geheimnisvolle Instantbier testen, ich wollte es versuchen. 
Meine Frau war nicht zu Hause und so schnappte ich mir die größte Glasvase im Haushalt und füllte vier Liter Leitungswasser in die alte Bleiglasvase. So stand es in der Bedienungsanweisung im blauen Heft. Aus dem Thermosbehälter entnahm ich vier Esslöfel Bierpampe. Kaum war die Bierpampe im Wasser, so fing die Flüssigkeit in der Glasvase an zu brodeln. Die Stralauer Rennhefe begann Ihre Arbeit und nach wenigen Minuten hörte die Brodelei auf. Die Flüssigkeit wurde bierfarben goldklar. Nur oben auf der Flüssigkeit schwamm ein leichter hässlicher brauner Schaum. Als ich mir ein Bierglas vorsichtig abfüllte, entstand sogar eine vorschriftsmäßige Schaumkrone. Von den Wänden des Bierglases perlten kleine Gasblasen wie beim Sekt und nach zehn Minuten sah die Schaumkrone immer noch aus wie vom Bierhahn frisch abgefüllt.
Endlich fasste ich Mut und trank dieses komische Gesöff. Es schmeckte. Es schmeckte nach bestem herben Deutschem Bier. Ähnlich wie Jever oder Tuborg. Das Alkoholmessgerät, eine Glasspindel, welche ich auch aus dem Labor mitbrachte, pendelte sich bei 8% ein. Zufrieden stellte ich fest, ich hatte Starkbier. Starkbier aus Wasser, ein bissel vergammeltem Brot und ein wenig von dieser rätselhaften Bierpampe.
Nach zwei kompletten Liter intus brach ich meinen Versuch ab. Egal wie das alles ausgeht, ich musste sofort die anderen blauen Thermosbehälter noch retten. 
Ich setzte mich bewaffnet mit einigen großen Plastiktüten und wahrscheinlich Einsfünf Promille in mein Auto und fuhr die fünfhundert Meter in Schlangenlinien bis zum Labor. Ich kam gerade an, wie ein alter grüner VW-Bully weg fuhr. Im Bully saß ein alter Mann mit einem gelben Base Cup. Auf dem Bully stand REIB – BIERLEITUNGSREINIGUNG. 
Als ich im Labor stand war es leer. Die anderen Behälter und weitere Unterlagen waren verschwunden. Auf dem rotbraunen Labortisch lag ein Zettel auf dem mit Kugelschreiber wahrscheinlich eilig gekritzelt, aber deutlich zu lesen stand: ” Wer auch immer…..halte ja die Fresse!” 
Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Mein Bierwunder, meine Bierschwemme funktionierte präzise vier Wochen. Dann ging mein Hefestamm plötzlich unerwartet ein. Meine Bierproduktion funktionierte nicht mehr. Ich las nochmals und nochmals im blauen Heft nach, um die Misere zu ergründen. Dann entdeckte ich meinen gravierenden Fehler. In einem Satz gleich am Anfang stand unauffällig fast ganz blass mit Bleistift gekritzelt “Genosse Reib, bitte den Versuch dunkel halten….höchstens mattes Rotlicht!”
MeineREXAM- Bierhefe stand jetzt fast vier Wochen im Küchenfenster. Ich hatte sie mit Sonnenlicht abgemurkst. In den nächsten Tagen klapperte ich das Telefonbuch alle gleichen Namen ab, um meinen Biererfinder zu kontaktieren.
Ich kam zu spät. 
Reib war gestorben. Reib ist vor vier Tagen gestorben und ich komme gerade von der Beerdigung. Man sagt, er hat sich mit feinstem Bier tot gesoffen……dabei wäre der seit Jahren fast nie aus dem Haus gegangen….höchstens zum Bäcker, um sich altbackenes Brot zu holen…….Auf seinem Grab lag ein großer dicker Kranz – gestiftet von einer großen Deutschen Brauerei. 
 © rhebs, 2002 
Entstanden ist das alles aus einer kleinen Reportage für meine “Stralauer Spaziergänge”, “Ergebnisse der Enzymforschung”…

war mal…
Zu DDR Zeiten und bis Mitte der Neunziger Jahre gab es einmal ein Lebensmittelinstitut auf Stralau. Gleich hinter dem abgerissenen blauen Haus. Bei meinem Spaziergang am 3. Mai 2002 habe ich im ehemaligen Laborgebäude herumfotografiert. Dann stand der Bagger dort und nach wenigen Tagen war nichts mehr zu sehen. Nichts mehr zu sehen von tausenden Formularen, verschimmelten Fachbüchern und Karteikarten. Karteikarten, auf denen vermerkt war, wo und wann in der DDR wie viel Tonnen Hefe hergestellt wurde. Ein paar Fässerchen mit Säuren und irgendwelchen undefinierbaren Chemikalien standen noch herum. Manche Laborräume, welche nicht ausgeplündert waren, sahen aus, als wären sie gestern erst verlassen. 

Die Tassen!
Die Frühstückskaffetasse mit zwei Stückchen Zucker wurde nicht mehr gefüllt. Der Laden machte aus bekannten Gründen dicht. Er wurde von der Treuhand abgewickelt, denn in Charlottenburg oder Spandau gab es genug auftragsmagere Lebensmittellabore! 

Mein Beitrag zu Vaust – Braugaststätte Berlin – Ich bin rhebs – auf Qype


Bad SalzungenFreizeitKulturzentrum

BAD SALZUNGEN – QUELLEN 

Wenn man sich aus welchen Gründen auch immer mit einer Stadt, einem Gebiet touristisch informativ auseinandersetzen möchte, greift jeder heute als erstes zum PC oder Laptop, öffnet einen Browser und gibt in eine Suchmaschine “Bad Salzungen” ein. Ziemlich am Anfang der Ergebnisse landet man bei Wikipedia. (http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Salzungen) und auf der Homepage der Stadtverwaltung (http://www.badsalzungen.de). 
Dann fallen Internetseiten auf zu Kureinrichtungen, Fremdenverkehr und unterschiedlichste Stadtinformationssystemen, wie z.B. meinestadt.de. Über verschiedenste Hotelsuchportale bekommt man unterschiedlichste Informationen, wo man sein müdes Haupt betten könnte. In Gastronomiebewertungsportalen, wie hier bei qype.de kann man sich Informationen verschaffen, wo was wann schmecken könnte. 
Wenn man aber ein wenig tiefer und anders in die Materie der Informationsgewinnung einsteigen will, wo man auch die geografischen und literarischen Bauchgefühle besänftigen kann, empfehle ich mal folgendes. 
Über die Uni Weimar kommt man an “Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens, den Voss-Lehfeld ran: “Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens / im Auftr. der Regierungen von Sachsen-Weimar Eisenach, Sachsen-Meiningen und Hildburghausen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg und Gotha, Schwarzburg-Rudolstadt, Reuss älterer Linie und Reuss jüngerer Linie bearb. von P. Lehfeldt 1888-1928″: Herzogthum Sachsen-Meiningen, Kreis Meiningen / Abt. 2. Amtsgerichtsbezirke Salzungen und Wasungen. 1910
http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/image/PPN632573996/7/ 
Hier kann man  in alten kulturhistorischen Wälzern stöbern, in denen neben historischen Ansichten auch altes Kartenmaterial zu finden ist.
Ludwig WuckeIn der Deutschen Literatur ist Bad Salzungen bis zum 19. Jh. kaum aufgefallen. Ein paar Sagen von Ludwig Bechstein und dem Salzunger Heimatdichter Ludwig Wucke (http://de.wikipedia.org/wiki/Wucke) findet man antiquarisch. 
Das änderte sich schlagartig 1988, als der Thüringer Autor Landolf Scherzer die literarische Reportage “Der Erste” schrieb. (Der Erste, 1988: eine Innenansicht aus dem Parteiapparat der SED und eine Beschreibung der inneren Probleme der DDR). Etwas später folgte “Der Zweite” , eine Fortsetzung des Buchs „Der Erste“; Scherzer begleitete nach der Wende einen CDU-Landrat im thüringischen Bad Salzungen. Eine gehörige Menge Broschüren über Bad Salzungen gibt es wie z.B. Hartmuth Ruck: “Bad Salzungen 1945 – 1989″. Walter Höhn: “Bad Salzungen, Die Kurstadt an der Werra” 
2011 ist von Karl Döbling “GEORG LUTHER, Eine Salzunger Geschichte” erschienen. “Der Untertitel „Eine Salzunger Geschichte“ bezieht sich auf den Salzunger Georg Luther. Es ist aber auch eine Geschichte Salzungens, wobei die 40er und 50er Jahre des 19. Jahrhunderts” beschrieben werden. 
Selber habe ich ein paar Kurzgeschichten über Bad Salzungen geschrieben, die in verschiedenen Büchern und im Internet zu finden sind. Einen kleinen Teil davon werde ich hier ab und zu verlinken oder veröffentlichen. 
SALZZUNGEN  1.TitelentwurfUnter http://www.salzzungen.de kann man die Anfänge meines Romans “SALZZUNGEN” durchstöbern. Ich habe eine Menge dort erlebt und gehört. Es war Heimat. 
Weitere Wikipedia Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_(Bad_Salzungen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Hohleborn_(Bad_Salzungen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Frankenstein_(Bad_Salzungen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Burgstelle_Schl%C3%B6sschen_(Bad_Salzungen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Erlensee_(Bad_Salzungen) 

Weitere Literatur:
Bad Salzungen (Broschiert) von Hartmut Ruck, ISBN: 3897023938;  Die Werra (Gebundene Ausgabe) von Manfred Lückert ISBN: 3938997265; Bad Salzungen. 1:10000 (Landkarte) ISBN: 3816464165;  Wanderkarte Trusetal, Bad Liebenstein, Bad Salzungen ISBN: 3929993449;  ADAC Stadtpläne, Bad Salzungen ISBN: 3826400402;  Bildband Bad Salzungen ISBN: 3-937216-13-6;  Sagenbuch “Das alte Salzungen” ISBN: 3-9808937-4-X
Videos/Fotopräsentationen:
PR Video 
http://www.youtube.com/watch?v=n9BkAn4alkw 
Deutschlandradio 
http://www.youtube.com/watch?v=NhF3bSCt3qE 
Hotel Hufeland 
http://www.youtube.com/watch?v=aedKoO_H6Xg 
Postkartenquerschnitt 
http://www.youtube.com/watch?v=BHu3xAqjACU 
Postkartenquerschnitt
http://www.youtube.com/watch?v=yCBybzhrvTI 

Mein Beitrag zu Bad Salzungen – Ich bin rhebs – auf Qype


BerlinVerkehrsmittelOeffentliche TransportmittelFlughaefen

“DANKE TEGEL!” verschiebt sich!

Eine neue verlässliche Planungsgrundlage soll geschaffen werden. “Der TÜV könne den Brandschutz im jetzigen Stadium nicht abnehmen.” wird plötzlich heute postuliert.  Es gibt noch mehr Dramen, die unter der Decke schmoren. Bei Tests mit Flugzeugen stellte man fest:
Die Kerosin-Füllstutzen für die Flugzeuge lagen auf der der falschen Seite im Beton. 

Mein Beitrag zu Flughafen Berlin-Tegel (TXL) – Ich bin rhebs – auf Qype


BerlinNachtlebenClub & DiscoEssen & TrinkenRestaurantErlebnisrestaurant

03.05.2012…………Die Komparsen waren da:

“Da war schon mal viel Gutes!

War fein wegen der vielen Komparsenkollegen, die auch da waren! Naja, Catering hat halt gefehlt! Komparsen haben nicht nur Durst, Komparsen brauchen mindestens Nudeln mit Tomatensoße oder einen Eintopf. Über den DJ haben manche der Älteren gemeckert. Weniger wegen der Titel, sondern wegen der komischen Technik. Musikanlage war übersteuert/versteuert mit dreifach Hall. Wir kennen da mehr so einen satten Sound. 
Eine einzige Biersorte? Komparsen sind Leute mit höheren Ansprüchen, sonst wären die nicht beim Film! Wir machen sogar Werbung für Berliner Pilsner! `Ne BIGBAND wär auch nicht schlecht gewesen und weniger Nieselregen am Anfang. 
Das machen wir gerne noch mal! 
Also,…. alles auf Anfang!
Ton läuft! 
Bitte!  
Die Damen und Herren vom Service waren zum Teil uneffektiv! Das Herumgetatsche auf den Bildschirmen, wo man 6 Positionen antippen musste, um ein Getränk zu buchen ist aus den Anfängen der Gastronomie-Buchungssysteme von vor 10 Jahren.  Am besten klappte die Garderobe, weil kein PC vorhanden. Input 10 Sekunden Output 15 Sekunden inklusive ein freundliches Lächeln!
(Für Events für externe Veranstalter ist Spindler & Klatt empfehlenswert, bezogen auf die Größe der Location. Hier kann man Massen bespaßen, wenn der Veranstalter das auch kann. Licht, Design, Objektmöbilar ist einigermaßen OK. Der Pflegezustand ist wie bei vielen Gastronomieunternehmen ähnlicher Provenienz am Anfang top, dann schnell wie hier salopp!)

Mein Beitrag zu Clubrestaurant Spindler & Klatt – Ich bin rhebs – auf Qype


BerlinFreizeitParks

Battle of Berlin – Performance – SCHLACHT UM BERLIN ’45


Selten gab es im Spreepark Krieg. 1945 ging der letzte reale Krieg dort zu Ende. Die Rote Armee kam im April schwer kämpfend und siegend aus Richtung Erkner. Nach 1990 gab es Krieg um den Bestand des Spreeparkes. Ohne Sieg. Ohne eine einzige Bombe oder Granate verwandelte sich das Gelände zu einer Ruine. Ungeschickte Investoren, Kriminelle und eine ungeschickte Kommunalverwaltung waren die Verursacher dieses ruhmlosen Untergangs. 

Die letzte Schlacht aber dort wurde am 29.04.2012 geschlagen. Verursacher war der Warschauer Künstler  Maciej Mielecki, der Reenactment Teams aus Polen im Rahmen der  7. Berlin Biennale nach Berlin schickte:

 


Battle of Berlin – Performance – SCHLACHT UM BERLIN ’45
VON MACIEJ MIELECKI UND REENACTMENT-GRUPPEN
 
Konzept und Realisierung: Maciej Mielecki, Warschau
Reenactment-Gruppen: Walhalla Inscenizacje Historyczne, GHR Viking, GHR

Pionier, Trzygłów Pokazy Historyczne
Koordination: Kaja Pawełek, CCA Ujazdowski Castle, Warschau
Organisation: Fundacja Sztuka i Współczesność (Stiftung Kunst und

Gegenwart), Warschau

“Die 7. Berlin Biennale hat einige Reenactment-Gruppen eingeladen, eine

Neuinszenierung der Schlacht um Berlin von 1945 zu erarbeiten. Diese

spektakuläre Schlacht zeigt die Verteidigung der Reichshauptstadt von April bis

Mai 1945 und die Kapitulation Berlins. Sie findet an öffentlichen Plätzen in Berlin

und Warschau statt und wird inszeniert von Reenactment-Gruppen aus Polen in

den Rollen der Roten Armee, der 1. Polnischen Armee und der deutschen

Truppen. Das gleiche Szenario wird in beiden Städten aufgeführt und richtet sich

an die breite Öffentlichkeit. Im Anschluss wird eine Dokumentation im

Deutschlandhaus präsentiert.” 

Infos : 
  http://www.berlinbiennale.de/blog/allgemein/solidaritatsaktion-3-centre-for-contemporary-art-ujazdowski-castle-21292#respond
Weitere Fotos von diesem Event:
http://www.flickr.com/photos/rhebs/sets/72157629927552697/   

Mein Beitrag zu Spreepark Plänterwald – Ich bin rhebs – auf Qype

Qype: BASE_camp in Berlin

Posted: 26. April 2012 in Uncategorized

BerlinShoppingShoppingHandyEssen & TrinkenCafes & Coffee Shops

BASE_camp uffm Hof! 

Die E-Plus Gruppe, das sind BASE, e-Plus, simyo, ay yildiz, vybemobile hat jetzt

einen neuen Hinterhofladen in Berlin. Man muss schon ein wenig suchen, bis

man den Laden in den Kaiserhöfen, Unter den Linden 26 findet. 

Offiziel am 25. April 2012, war Eröffnung vom BASE_camp, dass der

“wahrscheinlich ungewöhnlichste Mobilfunk-Laden” nach eigener Aussage in

Deutschland sein soll. Ein klassischer Shop, ein Café und eine Event-Fläche und

ein Klosett. Einige Tische sind mit Stromanschlüssen ausgestattet, Arbeiten ist

hier erwünscht. Kompakte Schließfächer bieten Platz für Laptop und Tasche.

Sämtliche Arbeitsplätze sind mit kostenlosem W-LAN ausgestattet.
Enie van de Meiklokjes war da und ich auch wenige Minuten. 

Ich komme wieder!

Mein Beitrag zu BASE_camp – Ich bin rhebs – auf Qype

Qype: Hütchenspiel in Berlin

Posted: 25. April 2012 in Uncategorized

BerlinVirtuelle Plaetze

HEE = Hütchenspiel Event erfolglos!

Inzwischen hat es sich herum gesprochen, dass Hütchenspiel mit eigenem Geldeinsatz ähnlich der Maßnahme ist “Ein Streichholz unter einen Fünfzigeuroschein halten”. Die armen Hütchenspieler finden kaum noch Opfer unter den Touristen, die selbst aus der entferntesten Provinz nach Berlin kommen. Es scheint sogar, die Touristen freuen sich “Schau mal, es gibt wirklich noch Gauner in Berlin, auf der Straße, bei schönem Wetter – und es sind viele! Schauen wir mal zu!”

Und man schaut zu, wie die Hütchenspieler ihre Show abziehen. Genau wie es im Internet steht. Mit “Trixer”, “Zwei Aufpasser”, “Drei bis Vier Lockvögel” und einem Boss. Nur der Boss ist kaum noch erkennbar, weil es keine “Verlierer” mehr gibt. Die “Dummen”, die “Verlierer” bleiben aus.

Hütchenspieler ist ein aussterbender Beruf, genau wie ein Schriftsetzer! Man sollte froh sein, diese Experten noch fotografieren zu können!
Mein Beitrag zu Hütchenspiel – Ich bin rhebs – auf Qype


BerlinShoppingBuecher

Fotografische Dokumente eines Ladensterbens in New York:

Eigentlich ist es ein trauriges Buch, was die beiden New Yorker Fotografen James T., Karla L. Murray am Freitag, den 20.04.2012, um 17:30 Uhr im Bücherbogen am Savignyplatz signieren. Viele der alten Läden in ihrer bunten putzigen Vielfalt gibt es nicht mehr. Ein Ladensterben hat als Ergebnis der Wirtschaftskrise New York erfasst. Nur noch beliebig austauschbare Ladenketten bleiben übrig.

“James T., Karla L. Murray: Store Front – The disappearing Face of New York.”

Press, News, Events and Shows:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.232666596784962.69845.225024807549141&type=3

Mein Beitrag zu Bücherbogen Am Savignyplatz GmbH – Ich bin rhebs – auf Qype

Qype: KaDeWe in Berlin

Posted: 18. April 2012 in Uncategorized

BerlinShoppingKaufhausShoppingLebensmittelFeinkost & ImportShopping

Bei N. Berggruen Garnelen mit “LENOTRE” Brötchen futtern!

Dreißig Jahre ist Herr K. Schon im KDW beschäftigt. “Spaß macht die Arbeit”, sagt er. Wir hatten Spaß und Geschmack an Garnelen- und Aalbrötchen, die es am Stand von “Shrimps und Sardinas” in der Fressetage gibt. Das ist gegenüber der Austernbar neben der Fischfrischtheke. Es ist die Westseite des KDW und wenn am späten Nachmittag die Sonne in die Fenster scheint, ist es ein Licht wie am frühen Abend auf Sylt. Ich war noch nie auf Sylt, aber ein Berliner, der oft auf Sylt war, meinte das so.

Die Brötchen für die Shrimps und Garnelen werden im eigenem Haus gebacken, wozu das Label “LENOTRE”, für die Backwarenabteilung genutzt wird. Die “LENOTRE” Brötchen sind schon was Feines und kaum zu vergleichen mit den Berliner Industrie-Schrippen. Gaston Lenôtre ist 2009 gestorben, seine Backwaren-Rezepte scheinen im KDW überlebt zu haben. 2000 wurde Gaston Lenôtre von Paul Bocuse das Verdienstkreuz des “Officier de la Légion d’Honneur” überreicht. Da war er 80 Jahre alt. Viele Kunden der Fressetage sind in einem ähnlichen Alter und viele Mitarbeiter der Fressetage nähern sich auch sehr dem Rentenalter.

Seit dem 7. Juni 2010 gehört das KDW, das derzeit unter “Karstadt Premium GmbH” firmiert, der Berggruen Holding. Insofern ist das KDW eine bekannte Berliner Kaufhaushülle und die Aussage, man futtert bei Nicolas Berggruen, wie in der Überschrift behauptet stimmt so. Nicolas Berggruen hat am 10. August Geburtstag und es ist gut möglich, das er den wenn die Fressetage offiziell schließt, dort feiert.

Der Wein, der dazu eventuell gereicht wird, ist z.B. ein DOM Riesling von 2010. Die Flasche kann man für 9,90 € gleich vom “Shrimps und Sardinas” Stand mit nehmen.
Mein Beitrag zu KaDeWe – Ich bin rhebs – auf Qype


LinumFreizeitMuseum und Ausstellung

Man hat die Farbe vergessen?

Das NABU Naturschutzzentrum in Linum gibt es seit 1991. Berühmt ist Linum wegen seiner vielen Störche und der pausierenden Kraniche. Die Zentrale des Naturschutzzentrums, Storchenschmiede Linum, Nauener Str. 54 sieht ein wenig verwegen aus. Der Putz fällt im ersten Ausstellungsraum (Fotoausstellung) flatschenweise von der Wand. Marode Wandteile werden mit Tüchern verhangen. Für einen weiteren unattraktiven Ausstellungsraum mit Schautafeln, Plüschvögeln und einem Storchennest möchte man gerne einen Euro Eintritt haben.

Als ich da stocke und erschrecke, sowas kostet Geld, erhalte ich die großzügige Erklärung, an meinem Eintritt wird es nicht liegen, dass der Verein zusammen bricht, ich könne auch ohne Eintritt den Raum betreten. Ein Schild offeriert mir Kaffee und Kuchen.

Im Internet wird erklärt:
“Die NABU-Storchenschmiede hat auf 130 Führungen mehr als zweitausend Menschen über die Gewohnheiten der Kraniche und die Besonderheiten dieser Luchlandschaft aufgeklärt. Im nächsten Herbst werden bestimmt nicht nur die Kraniche wieder ins Rhin-Havelluch kommen.”

Das Geld ist knapp, meint Andreas Höhne (Vorstand NABU Berlin). Fördermittel wären ausgeblieben, man möchte Spektive kaufen, die fast 2800 Euro kosten und eine behindertengerechte Toilette würde man auch gerne bauen.

Inwiefern man sich einen Eimer Farbe nicht leisten kann, um einen Ausstellungsraum einigermaßen propper zu gestalten, entzieht sich wohl solchen Geizhälsten wie mir, die zu Kaffe und Kuchen nicht mal zusätzlich einen Euro löhnen wollen. “Mehr als 40 000 Besucher kommen jedes Jahr in das Örtchen Linum. Tendenz steigend.”

Keiner will Pinsel und Farbe bezahlen?

Aus dem Jahresbericht 2010:
“Auch im Jahr 2010 ist der NABU weiter gewachsen und bleibt mit seinen rund 445.000 Mitgliedern (2009: 426.000) der mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Hinzu kommen noch mehr als 40.000 Förderer, die den NABU dauerhaft unterstützen. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Erbschaften konnten weiter gesteigert werden und bilden mit einem Anteil von 73 Prozent das Fundament der Naturschutzarbeit. Den größten Teil der Einnahmen von insgesamt 24,1 Millionen Euro machten mit 14,2 Millionen Euro (2009: 13,5 Millionen Euro) die Mitgliedsbeiträge aus.”

“Die NABU-Aktiven haben im vergangenen Jahr ganze 3,3 Millionen unentgeltliche Arbeitsstunden für den Naturschutz geleistet. Der NABU förderte 2010 die Arbeit seiner Orts- und Kreisgruppen mit 7,6 Millionen Euro. Der Zufluss an Spendengeldern stieg erfreulich,…”

http://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/nabu/nabu_jb10.pdf

http://www.qype.com/place/33611-Zur-Fischerhuette-Teichland-Linum–Linum

http://www.qype.com/place/2041167-Linumer-Bruch-Fontane–Linum

Mein Beitrag zu Storchenschmiede – Ich bin rhebs – auf Qype