Qype: Boulevard der Stars gGmbH in Berlin


Berlin

STERNE IM ASPHALT!

Um 1927 hatte zuerst Sid Grauman, der Gründer des Chinesischen Theaters in Hollywood die Idee prominente Filmschaffende durch in den Boden eingelassener Gedenkplatten zu ehren. Bis heute haben vor dem Chinesischen Theater um die 200 Filmstars ihre Hand- und Fußabdrücke in einem Feld aus frischem Beton hinterlassen und sich mit ihrem Namenszug sowie manchmal mit einer Widmung verewigt. Das hat dann auch Wien, Lodz und München inspiriert, Walks of Fame zur Ehrung von Persönlichkeiten des Entertainments sowie des Sports einzurichten.

In Berlin gibt es nun auch einen Walk of Fame, den BOULEVARD DER STARS. Hier geht die Idee und Initiative zurück auf Überlegungen im Förderkreis des Museums für Film und Fernsehen – und im besonderen auf die Initiativen des Filmhistorikers Gero Gandert.

Berlin ist ein altes und neues Zentrum der Film- und Fernsehentwicklung in Deutschland, da lag es nahe die Besten aus diesen Branchen zu würdigen und an deren Lebenswege, Lebenswerke,und Lebensbrüche zu erinnern. Das ist auf alle Fälle pfiffiger als neue Kriegerdenkmale.

Im ersten Jahr gibt es vierzig Ehrungen. Jedes Jahr sollen so zehn weite Ehrungen folgen. Es gibt keine Fuß- und Handabdrücke, es gibt nur gravierte Messingsterne, die von der Berliner Firma Bär produziert werden.

Die Ausschreibung des Senats hatte für den Entwurf die Art + Com (www.artcom.de) gewonnen. Für die Architektur war Graft Architekten (www.graftlab.com) zuständig. Die Realisierung organisierte WES & Partner (www.wesup.de). Für die alle war es sicher nicht leicht. Mittelfristig ist der Bau einer Straßenbahn vom Alexanderplatz zum Kulturforum geplant. Die müßte dort dann mitten durch die Sterne schurren. Die Sternchen sollen dann aber in die Seitenstraßen verlegt werden. So jedenfalls stand es in der Ausschreibung.

Die Firma Wall AG hat noch einen Vertrag für Werbeanlagen bis 2025. Die mussten auch integriert werden. Wer künftig auf dem BOULEVARD DER STARS wandelt und denkt er trampelt nur auf den Messingsternchen herum, die in roten Asphalt eingelassen werden, der irrt. An manchen Stellen, nur 30 cm unter dem Mittelstreifen existiert als Vorhaltungsbauwerk schon der Tunnel der U-3. Wie die U3 den Bahnhof am Potsdamer Platz durchquert ist mir allerdings ein Rätsel. Hoffentlich hat man das Stück dort nicht vergessen.
In der U-Bahngeschichte Berlins gibt es solche Planungsfälle.

Wie man den roten BOULEVARD DER STARS – Teppich hin bekommt ist mir kein Rätsel. Man nimmt Rost, also verrostetes Eisen zum Einfärben. Man bracht aber nicht warten bis zehn Autos verrostet sind – das geht durch industrielles Rösten ganz fix und heißt dann Eisen(III)-oxid. Am 10. September ab 17.00 Uhr wird der Boulevard der Stars in der Potsdamer Straße feierlich eröffnet und wich werde mir danach zu Hause gründlich meine Schuhe abtreten.

Die, die ersten 40 Sterne auf dem Boulevard der Stars bekommen findet man bei Facebook:
http://www.facebook.com/pages/Boulevard-der-Stars/130934623608559

Weitere Infos dazu gibt es hier:
http://www.boulevard-der-stars-berlin.de/willkommen.html

Mein Beitrag zu Boulevard der Stars gGmbH – Ich bin rhebs – auf Qype

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