Qype: Kleists Grab in Berlin


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Kleist mehrfach dreimal

An den kleinen Wannsee bis zum Wasser ran zu kommen ist ein wenig beschwerlich. Es ist fast alles in privater Hand. Doch, wo Heinrich von Kleist sich dereinst vor zwoohundert Jahren erschossen hat, ist es möglich. Es ist öffentlich! Eine halbe Million soll man verballert haben, um Kleists Grab in einen erkärlichen Zustand zu versetzen. Erstaunlich ist es, was da so abgeht. Fotografen knien vor ihrem Stativ. Alte adlige Damen mit verheultem Auge verbrennen ihr tränenbenetztes seidenes Taschentuch. Es riecht nach Knochen, wenn Seide verbrennt.

Kiloweise Geocaches wurden deponiert und wegen Überfülle archiviert. Frau Langer deponiert ihre Flyer an der Treppe zum Grabstein mit dezenten Hinweisen auf den EVP mit ISBN. Ein heimeliges Plätzchen zum Verweilen und Angeln ist entstanden. Irgendwann schwärmte mal Heinrich von goldenen Rosen. Damals gab es die noch nicht, diese Gen- Mutanten aus Flandern.

Oft Dreifach…

Den Säbel raus nach
dreifachem Suff gemetzelt
Chasseurs gleich
drei
ganz zerschnetzelt
beschreibt Leutnant Kleist
vom 1. Garderegiment
nett
nach Jena und Auerstedt.

Militär obgrauste ihn
trotz Bassa Manelka,
Bassa Teremtetem!
Das Warten zwischen
den Kriegen
war ihm schlemm.

Warten auf den Preis
„wo soll ich mit
dem Quark hin?“
Ein Schuß auf Frau Vogel
und einen in die Birne
in der Hoffnung
da oben trifft man
sich wieder beim Leuchten
der Gestirne.

Mein Beitrag zu Kleists Grab – Ich bin rhebs – auf Qype

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