Qype: Maya in Berlin


BerlinEssen & TrinkenRestaurantMexikanisch

Reichhaltig, schmackhaft….kurios, preiswert, vielseitig….aber Ecken und Kanten!

Die junge Frau vom Service ist flink, umsichtig, freundlich und fürsorglich. Sie ist in dem „Multikultiladen“ aus Spanien. Der Chef kommt nicht aus Mexico. Ali Shahjahan, der Chef kommt aus Indien. Insofern ist das „Maya“ als gastronomischer Multifunktionsbetrieb ein wenig was besonderes in Berlin. Die Speisekarte ist zweigeteilt. Zwei Drittel der Speisen sind aus Mexico, ein Drittel sind aus Indien.

Das war praktisch an diesem Abend. Meine Partnerin wollte Shahi Korma, das ist Lamm in Curry. Mir war es nach so was simplen wie Rumpsteak ohne indischen Schnickschnack. Beides hat prima, prima geschmeckt. Ein bissel Probleme gab es mit dem „Berliner Pils“ am Anfang. Das war wohl an diesem Abend eine „Erstzapfung“ oder die Bierleitung war ein wenig problemhaft. Das Berliner schmeckte nach „Hefe“. Es wurde aber sofort gegen was besseres umgetauscht. „Kann vorkommen“, denke ich und wenn die Reklamation fix und problemlos abgespult wird, ist sowas kein Problem.

Gut, der Laden wirkt ein wenig vom gastronomischen Design her als Provisorium. Bierdeckel unter den Tischbeinen, damit der Tisch nicht wackelt. Die Tischplatten sind mit Bootslack fett lackiert. Das Eßbesteck ist aus indischen oder chinesischen Hochleistungsexenterpressen gepurzelt. Das Design des Bestecks ist verdächtig gesammelt zu werden. Es ist selten und seltsam. Das die Messer stumpf waren, hat nix ausgemacht, das Steak war zart!

Irgendwo bei Vladimir Kaminer hab ich mal gelesen, das in der Berliner Gastronomie vieles anders scheint als es ist oder umgekehrt. Der waschechte türkische Dönerladen entpuppt sich manchmal als wirtschaftliches perfektes Refugium einer vietnamesischen Familie. Echte Berliner Currywurst machen nur noch die Chinesen? Beim Essen stutze ich.

Was machen Prostituierte hier direkt täschchenschwingend vor dem Restaurant? Auf wen warten die hier? Auf Kunden? Auf ihren Zuhälter? Dann, ganz einfach und logisch die Erklärung. Vor dem Restaurant ist eine Straßenbahnhaltestelle, die alle 15 Minuten Leute einsammelt oder ausspuckt. Die Frau mit den Täschchen wartete auf die Bahn! Es gibt hier beim Essen was zu sehen, für jemand, der das auch will!

Am 3.09.2011 ist das Torstraßenfestival. Könnte mir vorstellen, den frühen Abend am Rosenthaler Platz mit „Futtern“ im Maya beginnen. Dann hat man eine Grundlage die Torstraße für den Rest des Abends mit dem vielfältigem kulturellem und alkoholischen Angebot auf zu rollen!

Mein Beitrag zu Maya – Ich bin rhebs – auf Qype

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