Qype: PHO NGUYEN 68 in Berlin


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Kokosmilchsuppe und Bun bo xao sa!

Die Kantstraße sollte man kennen. Egal ob Berliner oder Tourist. Die Vielfalt
aller Dinge und Dinglichkeiten im Sonnensystem Kantstraße bewegt sich zwischen grauenhaft und extraorbitant. Das wechselt dann auch mal im Verlauf der Zeitläufe.

Nicht weit von der Parisbar am Savignyplatz gibt es seit dem 08.12. 2011 das vietnamesische Restaurant PHO NGUYEN. Erster Eindruck von einem ersten Besuch: Vier Sterne! (Ein Menueelement hatte man am Anfang vergessen).

Die Speisekarte ist sehr übersichtlich und komplett im Internet einsehbar. Das wichtigste: „Das Essen ist gut und sehr preiswert“. Die umfangreichen werblichen Versprechungen auf der Homepage, den Flyern, bei Facebook und Grupon wurden bei uns vier Gasten allesamt eingehalten. Wir haben jeder ein komplettes Menue gegessen und waren durchweg zufrieden.

Ich entschied mich für das Hauptgericht „Bun bo xao sa“. Dünne Rindfleischscheiben, mariniert mit Zitronengras und einem Hauch Chili, kurz angebraten, serviert auf Reisnudeln und Eisbergsalat, Minze und gerösteten Sesamkernen mit einer traditionellen vietnamesischen Sauce mit fein gehackten Erdnüssen, Röstzwiebeln und frischen Kräutern. Das Gericht wird in einer großen asymetrischen Schüssel serviert. Man muss hier wissen, das durch die Mischung der Zutaten 0,5 warm und 0,5 kalt alles zusammen nicht sehr heiß ist. Das war eine neue interessante Erfahrung über traditionelle vietnamesische frische Küche. Wer es heißer mag, der sollte zum Reiscurry greifen. Die Vorsuppe, eine Kokosmilchsuppe war ein „Gedicht“! Das Dessert war nicht übersüßt.

Das moderne gründominante Interieur ist auf Sachlichkeit, Frische und „Durchlauf“ getrimmt. Viele Hocker ohne Rückenlehne. Das mit dem „Durchlauf“, also das schnelle Wechseln der Gäste klappte an dem Abend nicht so sehr. Grund: „Es hat den Gästen wohl geschmeckt und man lies sich Zeit. Schnell nach 19.00 Uhr war das Restaurant komplett gefüllt. Einige waren mit Grupon Gutscheinen wie wir bewaffnet.

Mit den hochglänzenden Chromtischfüßen hat der Wirt ein wenig in eine falsche Kiste der Objektmöbellieferanten für seine Restaurant gegriffen. Man sieht immer die Putzmittelschlieren, wen man nicht jeden einzelnen Tischfuß mühselig mit der Hand nachpoliert. Nach wenigen Wochen ist das aber alles zerkratzt. Besser wäre da Edelstahl matt oder gebürstet. Die Wände sind noch ein wenig trist und leer, bieten aber viel Platz für gute große Fotos. Der Anfang ist schon dort gemacht. Gastronomie um den Svignyplatz hat einen gewissen gehobenen Anspruch. Die Adressierung Savignyplatz 11 als Qualitätsanspruch erfüllt PHO NGUYEN leicht und locker. Der Eingang ist aber pfiffigerweise um die Ecke in der Kantstraße, wo manches manchmal in unteren Preisregionen befindlich ist.

Resumé: „Tolle Qualität, toller Preis“.

© 2012 Richard Hebstreit

Mein Beitrag zu PHO NGUYEN 68 – Ich bin rhebs – auf Qype

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