Qype: Storchenschmiede in Linum


LinumFreizeitMuseum und Ausstellung

Man hat die Farbe vergessen?

Das NABU Naturschutzzentrum in Linum gibt es seit 1991. Berühmt ist Linum wegen seiner vielen Störche und der pausierenden Kraniche. Die Zentrale des Naturschutzzentrums, Storchenschmiede Linum, Nauener Str. 54 sieht ein wenig verwegen aus. Der Putz fällt im ersten Ausstellungsraum (Fotoausstellung) flatschenweise von der Wand. Marode Wandteile werden mit Tüchern verhangen. Für einen weiteren unattraktiven Ausstellungsraum mit Schautafeln, Plüschvögeln und einem Storchennest möchte man gerne einen Euro Eintritt haben.

Als ich da stocke und erschrecke, sowas kostet Geld, erhalte ich die großzügige Erklärung, an meinem Eintritt wird es nicht liegen, dass der Verein zusammen bricht, ich könne auch ohne Eintritt den Raum betreten. Ein Schild offeriert mir Kaffee und Kuchen.

Im Internet wird erklärt:
„Die NABU-Storchenschmiede hat auf 130 Führungen mehr als zweitausend Menschen über die Gewohnheiten der Kraniche und die Besonderheiten dieser Luchlandschaft aufgeklärt. Im nächsten Herbst werden bestimmt nicht nur die Kraniche wieder ins Rhin-Havelluch kommen.“

Das Geld ist knapp, meint Andreas Höhne (Vorstand NABU Berlin). Fördermittel wären ausgeblieben, man möchte Spektive kaufen, die fast 2800 Euro kosten und eine behindertengerechte Toilette würde man auch gerne bauen.

Inwiefern man sich einen Eimer Farbe nicht leisten kann, um einen Ausstellungsraum einigermaßen propper zu gestalten, entzieht sich wohl solchen Geizhälsten wie mir, die zu Kaffe und Kuchen nicht mal zusätzlich einen Euro löhnen wollen. „Mehr als 40 000 Besucher kommen jedes Jahr in das Örtchen Linum. Tendenz steigend.“

Keiner will Pinsel und Farbe bezahlen?

Aus dem Jahresbericht 2010:
„Auch im Jahr 2010 ist der NABU weiter gewachsen und bleibt mit seinen rund 445.000 Mitgliedern (2009: 426.000) der mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Hinzu kommen noch mehr als 40.000 Förderer, die den NABU dauerhaft unterstützen. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Erbschaften konnten weiter gesteigert werden und bilden mit einem Anteil von 73 Prozent das Fundament der Naturschutzarbeit. Den größten Teil der Einnahmen von insgesamt 24,1 Millionen Euro machten mit 14,2 Millionen Euro (2009: 13,5 Millionen Euro) die Mitgliedsbeiträge aus.“

„Die NABU-Aktiven haben im vergangenen Jahr ganze 3,3 Millionen unentgeltliche Arbeitsstunden für den Naturschutz geleistet. Der NABU förderte 2010 die Arbeit seiner Orts- und Kreisgruppen mit 7,6 Millionen Euro. Der Zufluss an Spendengeldern stieg erfreulich,…“

http://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/nabu/nabu_jb10.pdf

http://www.qype.com/place/33611-Zur-Fischerhuette-Teichland-Linum–Linum
http://www.qype.com/place/2041167-Linumer-Bruch-Fontane–Linum
Mein Beitrag zu Storchenschmiede – Ich bin rhebs – auf Qype

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