Qype: Friedrichstadt-Palast in Berlin-Mitte


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Drei mal Friedrichstadtpalast
Friedel Drautzburg, der Wirt vom SteaV, der  Kneipe „Ständige Vertretung“ am Schiffbauerdamm, erwähnte mal zu einem Interview zu dem Buch „Berlin 1989-2009“ von Thomas Knuth und Manuela Arand, dass mal im Tagesspiegel ein böser Artikel stand, in dem gefordert wurde, dem Friedrichstadtpalast jede Subvention zu entziehen, weil doch dort nur alles Ostblockkitsch wäre. Das war zu Zeiten kurz nach der Eröffnung des „SteaV“, wo man noch zu Drautzburg öfter sagte „Ihr Bonner verpisst euch!“ Dazu wurden dann die Fensterscheiben eingeschmissen. Dann hat sich viel geändert!
In meinem Leben war ich drei mal im Friedrichstadtpalast. 1967 als Soldat in Berlin musste ich da mal rein, als Testperson für Akustiktests. Dann, ja dann erwischte ich dort mal Chris Barber’s Jazz Band  mit dem Titel „Ice Cream“, wobei ich heute noch beim Es essen denken muss.
Am 24.05.2012 war ich das dritte mal im Friedrichstadtpalast. Der Friedrichstadtpalast war zu DDR Zeiten für mich ein Unterhaltungsfenster zur Welt, denn mehr als so raus gucken konnte ich ja dort damals nicht. 
Knstler im Friedrichstadtpalast

Heute ist es auch so, aber ganz anders. Gleich am hinteren Bühneneingang waren mir zwei Einträge auf einem Wochenplan für die Mitarbeiter aufgefallen für den Nachmittag. Zwei mal Deutsch Kurs am 24.05.2012! Für den Friedrichstadtpalast schöpft man den Rahm der renomiertesten Balletschulen ab, denke ich. Aus Moskau und St. Petersburg. Im Abspann der Namen war das zu lesen. Da hüpfen keine Eleven über die Bühne, sondern Weltklassekünstler. 

Von Show habe ich aber keine Ahnung. Für mich war alles 3D ohne Brille, nur mit einem viel besseren Sound. Mein fernsehversauter Kopf war immer gezwungen den Kopf nach links, rechts oben unten zu drehen. Dabei mussten meine Augen ständig die wechselnden Ereignisse fokussieren. Ich musste staunen was für tolle Michael Michalsky Trikots die Künstler an hatten, musste staunen, wie sich die Künstler bei Trapezdarbietungen nicht den Hals gebrochen hatten und sekundengenau zur Musik die Haltegriffe im Takt wechselten.

Wenn ich jetzt irgend wo auf der Welt ein Schild sehe, dass es Kölsch gibt, denke ich auch automatisch wie beim Eis essen an den Friedrichstadtpalast, weil ich nicht mehr richtig ganz so weis, wie ich nach dem Besuch der Show YMA und dem nachfolgendem  „SteaV“ Besuch nach Hause gelangt bin!

Mein Beitrag zu Friedrichstadt-Palast – Ich bin rhebs – auf Qype

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