Qype: 24colours in Berlin


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Zweitausendvierhundert Farben und mehr!
24colors ist bescheidener. Halt nur 24 Farben. Das Markenzeichen auf der Homepage ist schwarz auf weißem Hintergrund. Das Logo über dem neuen Laden in der Bergmannstraße ist blau, (RGB R32, G202, B251). 
„24colours“ sagt man selbstbewusst in englisch. Man denkt europäisch und auch europaweit ist die Marke angemeldet. Die Homepage  von „24colors“ mit dem Online Shop ist  hell, schnell und übersichtlich und schon, wie es scheint für Tablett PC´s und Smartphones konzipiert. Pixelproduzenten haben das gemacht!
Die Geschäftsführerin von „24colours“, Janina Hermes entwirft alle Modelle in Personalunion. Zu der Idee, preisgünstige  Prêt-à-porter Mode zu kreieren kam sie als Studentin, die für sich von der Stange preiswerte Mode kaufen wollte und Mißerfoge sich da fix organisierte. Damals hat sie es nicht geschafft. Jetzt schafft sie es locker für andere. Preislich und konzeptionell. Drei 24colours Laden gibt es schon in Berlin. „Store F-HAIN“, Store PRENZL BERG“ und „Store MITTE“. Dieser hier auf der Bergmannstraße in Kreuzberg ist der vierte!
Das Interieur ist von der Farbe der Innnenarchitektur her staubtrocken: „RAL 9016 Verkehrsweis!“. Da werden dann zwei aus der Filmbranche organisierte Filmarchivtüren für die Umkleidekabinen zum seltenem augenscheinlichem Erlebnis. Primat ist hier aber kein Türendesign sondern die eigene Modelinie, wo nicht mit Edelholz, Edelfarben und Edelinterieur  vieles alles aufgeblasen wird. 
„24colours“ Präsantaton ist keinesfalls zurückhaltend. So sicher 24 Farben und mehr werden gegen das weiß gesetzt. 
Auf die provokannte Frage „Ein Mann hier aus dem Haus hat gesagt, ein Modeladen hält sich in diesem Haus höchstens zwokommafünf Jahre – wie lange wollen Sie hier bleiben?“  „Schaun wir mal“ sagt Janina Hermes. Lustig für mich, Ziel sollte damals eine „Junge Mode“ sein, räsonierte sie. Da hat sich Janina Hermes aber gravierend getäuscht. Die Mode wird von „alt“ und  „jung“ angenommen.  Alte „Tanten“ sacken gleich drei Kleider ein beobachte ich. „Für die Töchter, für Enkelin, oder für alle drei gleich zusammen? Janina Hermes sagt „Drei!“ und freut sich.
„Mit Liebe in Berlin design“; „unter fairen Bedingungen produziert“. Alle Artikel sind auf 300 Stück limitiert. Sieben fest angestellte Mitarbeiter plus zusätzliche  Nebenberufler, Freie Mitarbeiter. „Unter fairen Bedingungen produziert“ ist aus Empathieempfinden heraus heute vielen Menschen sehr wichtig. „Unsere Welt besser zu machen!“, fängt auch mit Mode von „24colours“ kaufen eher an, als mit KIK Textildiscount. 
© 2012 Richard Hebstreit

Dieser Beitrag gehört zum Guide „BERLINER SOUTERRAINS“   

Mein Beitrag zu 24colours – Ich bin rhebs – auf Qype

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