Qype: Cafe Berio in Berlin


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Sir Henry war da!
Der Mensch ist kein statisches Wesen. Kneipen und Cafés sind das eigentlich auch. Wie Menschen verändern, entwickeln die sich. Immer anders und manchmal gibt es auch mal eine kleine Optimierung. Interessant wird es, wenn es in Berlin unvorhergesehenen Kulturinput gibt. Egal, ob als Mensch oder als Kneipe. Kommt Kunst dazu, wird einiges eventuell reicher. Ein Tag, ein Abend, ein  Monat. Auch ein grauer Siebenkommafünf Celsius Abend mit Nieselregen.
Der November beginnt oft trist. Die Blätter sind von den Bäumen weg rasiert, dass große Heulen bekommt man nach den letzten warmen Tagen des Jahres 2012. Von dem Künstler Innokenti Baranov und dem Schauspieler Hannibal von Friedrichshain bekomme ich eine Einladung zu einer  Vernissage des Fotografen „Alexander Platz“ zum 06.11.2012, 19.00 Uhr in das Café Berio.  

Alexander Platz hat Innokenti und Hanibal „SW“ faceandface fotografiert. Denke da an „Alfred Döblin“ und grübele „Was soll das ?“. Kurze Recherche im Internet erzeugt leises Pfeifen zwischen den Zähnen. Ein SW Fotograf, der Alexander P.  (SW steht für schwarz-weiß Fotos) Dagegen bin ich  nunmal Knipser. Ich muss da hin! 

Manchmal  traut man sich nicht den eigenen Namen für seinem Produkt zu nutzen, weis ich. Es geht fotografisch um „Berlins kreative Gesichter“ im Café Berio an diesem Abend. „Der Berliner Fotograf Alexander Platz hat für seine Ausstellung Berliner Kreative aus dem Bereich Musik, Malerei und Veranstaltungen ausgewählt und arbeitet mit ihnen eng zusammen. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden DJ`s, DJane`s, Produzenten, Musiker der Techno- und Electro Musik Szene.“ Sein Katalog geht für 15 Euro weg wie warme Semmeln. Sein Papa verkauft die Kataloge rechts neben dem Eingang. Die Mama sitzt gleich daneben und passt auf. 

Alex meint: „Der amerikanische Fotograf Jock Sturges führte dazu in einer Arte Reportage aus:  Wenn man eine Person fotografiert, bildet man nach der Definition eine Beziehung ab.““OK, ist legitim sowas. Ich, ich aber bin Foto-Dokumentarist und schere mich kaum um Licht, Charakter, goldener Schnitt, professionaler Studio-Beziehungsfotografie der Profifotografen mit Streiflicht. Mein Kamera ist eine AK47/Kalaschikow, eine Maschinenpistole, mit Dauerfeuer und offener Blende bei Tag und bei Nacht. Überbelichtung und Unterbelichtung kümmern mich selten. Meine Fotos  sind was anderes! Von 400 Fotos sind  eventuell 4 nutzvolle dabei.

Wichtiger aber hier ist,  was einigermßen plausibeles über die Gastronomie an diesem Abend zu vermelden.  Das hier ist kein Kunstjubelportal! Ich kann das  kurz machen….Die Kollegen am Tresen, die Kellner, die treppauf treppab wie die Wilden  ruderten, bekommen volle Punktzahl ohne jede Abstriche! (Für den Abend 06.11.2012!)

Naja, und Henry war ja auch da, der, als ich nachfragte sich selber als Z-Prominenz definierte. Henry  meinte, er wäre eigentlich wirklich Z-Prominenz. Jenseits von A,B,C. Quatsch. HENRY de WINTER mauert, er ist ein professioneller Berliner Künstler. HENRY ist ausgebuffter Künstler, Entertainer, Sänger und absolut auf Augenhöhe mit olle Max Rabe. Traurig nur für mich an diesem Abend HENRY de WINTER hat nicht gesungen. Henry kam mit Hund und machte auf geplanten Freizeit! Ich kann das aber locker hier gerne nach organisieren….Das Internet macht es möglich!
Henry de Winter & His Hot Serenaders -Herr Ober, zwei Mokka-
©  2012 Richard Hebstreit

Mein Beitrag zu Cafe Berio – Ich bin rhebs – auf Qype

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