Qype: Werbegemeinschaft FriedrichstadtPassagen in Berlin


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AUSSTELLUNG: Sylvia Günther Silke Gottschalk und Michael Fischer
Am 30 Mai ist der Weltuntergang“ kolportiert ein Schlager aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Kein Mensch kennt heute mehr den Komponisten dieser Schnulze, Karl Erpel und den Texter Bert Roda. Sylvia Günther und Silke Gottschalk, verwoben mit ihrem gemeinsamen Kunst-Label SG/SG  sind momentan auch noch nicht so sehr in Berlin bekannt. Das kann sich eventuell aus mehreren Gründen ändern.

Beide eröffneten im Souterrain der FriedrichstadtPassagen Quartier 205 am Weltuntergangstag am 30.05. 2013 ihre Ausstellung mit einer gut besuchten Vernissage. Die Ausstellung hat bis Ende Juni geöffnet. Sylvia Günther und Silke Gottschalk besetzen leere Räume. Hat irgendwo in Berlin ein Laden dicht gemacht, dann KOMMT Sylvia und Silke und beamen das zu einem Showroom ihrer Gegenwartskunst. 

Silke Gottschalk zersägt kleinteilig Berliner Fußbodendielen, bedruckt und bemalt das und verpackt diese seriellen Unikate zusamen mit visitenkartigen Zertifikaten in runde Kaffeebecher zu „art to Go“!  

„art to Go“ – Ein Berliner Andenken mit künstlerischer Substanz jenseits manch anderer  Berliner Andenken-Kitsch-Produkte. Spannend sind die Preise. Ihre Kunst kostet soviel wie ein Schneegestöber in einer Plastikkugel.  Einmal sowas kostet 5 Euro, dreimal sowas derzeit Zwölf Euro!

Was großformatiges hat sie auch. Eine Installation mit Fäden, Goldfolie und einer großformatigen coole Grafik:

(„June“, 250×200 cm, Anilin auf Nessel, Preis 3500 Euro). Mit June, ist June Newton gemeint, das war die Frau des  Fotografen Helmut Newton)

Sylvia Guenther hat es mit der Lyrik/Schwarz-Weiss-Fotografie/Video/Videolyrik und schafft so interessante Wortverbindungen wie „zeitdunkles Holz“ in ihrem Gedicht „Das Jagdhaus“ aus ihrem Lyrikbuch „Lavaherz“ .

Michael Fischer aus Leipzig, als Dritter im Bunde ist bekannter mit seiner Malerei und seiner Kunst am Bau. Er hat bisher einige hundert Quadratmeter Plattenbaufronten mit seiner lustigen Kunst voll gepflastert, das es nun wirklich Spaß macht, Plattenbauten zu fotografieren!

Derzeit bemüht sich in Berlin Nicolas Berggruen mit der Berlin Five GmbH & Co. das Excelsiorhaus am Askanischen Platz mit „Kunst am Bau“ aufzuhübschen.

Michael Fischer wäre für diese Aktion die bessere Wahl gewesen.  Geld druckt er auch….sein eigenes!

Der Staatsminister, Johannes Beermann aus Sachsen hat die kurze knackige Laudatio gehalten. Inwieweit Michael Fischers Banknoten zukünftig Sachsens neues Geld wird, wurde nicht erwähnt!

© 2013 Richard Hebstreit

Dieser Beitrag gehört zum Guide „BERLINER SOUTERRAINS“

Mein Beitrag zu Werbegemeinschaft FriedrichstadtPassagen – Ich bin rhebs – auf Qype

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