Qype: Landkulturverein Biesenbrow in Angermünde


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Der Schatz von und zu Kummerow-Briesenbrow!
Ich bin ein Schatzsucher, der eigentlich zu neunundneunzig Prozent die Fresse hielt, wo und wie und warum man einen Schatz gefunden hat. 
Oft juckt es aber, das auszuposaunen und wie eine Fuhre Pressluft damit anzugeben, weil es das eigene Dasein zu erhöhen erscheint. Die Kenntnis dessen soll beweisen, „Ich bin klug, ich bin clever, ich bin ausgebufft…..ein gnadenlos erfolgreicher Schatzsucher – ich kenne mich aus!“. Zu DDR Zeiten hab ich meine Schatzsuchererfolge  nur sehr wenigen Freunden und Bekannten verklickert. Es war gefährlich oft wegen dem DDR Finanzamt bei sachlichen Dingen wie Gemälden aus dem Mittelalter, die man irgendwo auf dem Schutt fand, weil Kircheninventar von den „Genossen“ auf Müllplätze geschmissen wurde. Bei halbideellen, wie ein Kloster irgendwo im Thüringer Wald, erntete man Anerkennung, Missgunst und komische Berichte an ein anderes Ministerium der DDR, deren geheimdienstliche Mitarbeiter einer SED Parteidiktatur nach allen Regeln der konspirativen Kunst diese MachthaberNomenklaturaTruppe zu schützen versuchten.

Es war außerordentlich streng geheim, wo man dicke fette Sauen und Vierzehnender als Nomenklaturkader in Brandenburg kurzfristig mit wenig „Anstand“ schießen konnte. LPG-Vorsitzende und deren Partei- und Regierungskamarilla waren da die Protagonisten. Manchmal bei Kummerow, manchmal bei Biesenbrow im Bruch hinter dem Berge.

In manchen Deutschen Zeugnissen steht dazu heute „Sie bemühten sich!“ Nach heutigem Zeugnisdeutsch ist das: „bemühte sich im Allgemeinen den Anforderungen zu entsprechen“. Es ist eine „Fünf“! Die DDR ist weg und diese komische Truppe, die das bischen Sozialismus zu schützen versuchten, bekommen heute diese Note kurz unter der Sechs.
Irgendwann damals lernte ich einige Orte in Barndenburg kennen. FleckenZechlin, Kagar, Oranienburg und auch Kummerow aus der Deutschen Literatur vom „Hören -sagen“. Ehm Welk mit „Die Heiden von Kummerow„, „Die Gerechten von Kummerow„, „Die Lebensuhr des Gottlieb Granbauer“ und „Mein Land das ferne leuchtet“.
Kummerow gibt es – es gibt sogar einen Kummerower See, bei Malchin, Neukalen. Zwischen Teterow und Neubrandenburg. Das meine ich aber hier nicht, obwohl das wohl auch ein landschaftlicher Schatz in Deutschland ist. „Kummerow“ ist für mich 100% Biesenbrow! Ich meine damit die Gegend um  Biesenbrow, wo man wohl letztendlich selber auf die Idee gekommen ist, das man da einen bisher wohlbehütenden Schatz hat“
Wer die Bücher von Ehm Welk mal heute lesen sollte, kann sich gerne meine Fotos vorher oder nachher ansehen. Wer mal in diese Gegend sich anhand dieses Geheimtipps verirren sollte, der sollte hier Zeugnis ablegen. Wo kann man um Biesenbrow sein müdes Haupt betten, wo gibt es  Schweinebauchrouladen mit Sauerkraut?

© 2013 Richard Hebstreit

Mein Beitrag zu Landkulturverein Biesenbrow – Ich bin rhebs – auf Qype

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