Qype: Froschhammer & Rosenvogel. Galerie für Schmuck und Accessoires in Berlin


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Affe im Ohr – Stadt am Finger!
Manchmal ist es für mich traurig nichts mehr mit Schmuck zu tun zu haben, wie an diesem 
Mittwoch im Augustsommer 2013 in der Auguststraße. Ich stoße zufällig in der Auguststraße auf die 
Galerie „Froschhammer & Rosenvogel“. Vorher wollte ich, wie oftmals in dieser Straße zu OONA, um zu 
spionieren, was die jungen Leute der Schmuckbranche heutzutage an neuem Schmuck  verzapfen. Mich interessiert sowas! Ich interessiere mich für Schmuck, wie andere für Bayern-München-Fußball.

Es war 18 Uhr 15 und OONA war aber schon fünfzehn Minuten zu. In Richtung Oranienburger stoße ich auf die Schmuckgalerie „Froschhammer & Rosenvogel“ und verquassel mich mit der Galeristin Katrin Eitner, die mir einige ihrer „Protagonisten“ sachkundig vorstellt.

Karl Wunderlich   mit den filigranen skulpturhaften Emaillie-Paviangesichternn, Skulpturen in Miniatur für das Ohr. Für die Affen am Ohr. Die sind lustig, edel und sehr filigran. Ich sage klugscheißerisch die haben was Fabergé..haftes…..(Ich habe als ehemaliger halbwissender Schmuckgestalter auch Kunstgeschichte Halbwissen)

Nicole Schuster Ringe gibt es mit variantenreichen Silbermontagen in Schwarz gefärbten Silber. Ich weis, die Ringe werden so richtig geil, wenn man die andauernd trägt. Dann werden die Kanten blitzblank und die Skulptur „Stadt am Finger“ bekommt Pfiff. Je mehr man solche Ringe trägt, um so toller werden die. Anstatt Patina und Mattheit und Zerkratztheit wie oft anderer Schmuck zu anzusetzen, wird die künstliche schwarze Schwefelleberpatina an den Kanten abgeschliffen. Das ist kein Halbwissen, den Trick habe ich vor fünfundzwanzig Jahren angewendet.

Bei Rahel Fiebelkorn bekomme ich selber wieder Lust Schmuck zu machen. Ich war mal Fibelmanierist. Alleine schon wegen dem Namen. „Fiebelkorn“. Wo ich denke, mit so einem Namen würde ich nur noch Fibeln machen. Trotzdem,  Rahel Fiebelkorn macht auch schniecke „Spindel“ Ohrhänger. Elegant in einer Kurve mit mehreren Farbgarnen in Silber und Kunstharz. Rahel Fiebelkorn denkt dabei an die Mode und macht für den Sommer „hauptsächlich in Hell“ (So normal ist das nicht, das die elitären Experten des Autorenschmucks auch mal an die Modetrends denken – das ist für sie nicht sehr spannend!)
Resumé: In der Auguststraße gibt es jetzt zwei ergänzende Pole von Berliner Schmuckgalerien. Im 
Osten Oona, hier ist die Reduktion, die Abstraktion und die Bauhaussachlichkeit zu Hause. Im Westen der Straße gibt es jetzt den Realismus, barocke Phantasien, erzählte Schmuckgeschichten. Die Übergänge bei beiden sind fließend. Sie ergänzen sich.  „Diamonds are a girl’s best friend“ war mal ein netter Slogen der Schmuckgeschichte. Das hat kaum geändert. Wie die Prinzessin Firyal von Jordanien mag man in bei 
„Froschhammer & Rosenvogel“ JAR (Joel Arthur Rosenthal)  „the Fabergé of today“. Bai Oona  gibt es Sachen aus Makrolon von Svenja John oder kauzige lustige Designfindlinge von Jiro Kamata. All das sollte man eigentlich in seinem Schmuckkästchen haben! Es ist der Zeitgeist des heutigen Schmuckdesigns!

© 2013 richard Hebstreit

Mein Beitrag zu Froschhammer & Rosenvogel. Galerie für Schmuck und Accessoires – Ich bin rhebs – auf Qype

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