Krimskrams, Krempel und Schätze in und um Salzinge (I)


Krimskrams, Krempel und Schätze in und um Salzinge (I)

„Die schmisse all aues wech!“ (Die schmeissen alle alles weg) sagt mein Opa, als ich sehr klein war, als er seinen Fahrradgepäckträger leert . Er hat auf dem versteiften Gepäckträger eine alte Blechkiste montiert. Da holt er dann zwei Petroleumfunzeln/Sturmlaternen, eine Zigarrenkiste Schuster-Handwerkszeug und ein Karton mit krummen Nägeln hervor. Tagelang sitzt er, der noch rüstige Rentner im Garten in der Hühnervoliere und klopft die Nägel wieder schön gerade. Salzungen hatte 1930 einundzwanzig Schuhmacher/Schuster. Fünfundzwanzig Jahre später, 1955, waren es noch fünf. Also wurde im Laufe der Zeit das Werkzeug und die Maschinen von zwanzig Schustern entsorgt. Eine fast komplette Werkstatt hatten wir dann auch im Keller und Opa besohlte mit Geschick und allerlei vorhandenen Ersatzteilen und Zubehör meine Schuhe. So schief gelatschte Absätze wie heute hatte ich damals nie. Ich hatte damals durch diese Zufälle eine fast komplette Goldschmiedewerkstatt, die ein Fundament späterer beruflicher Wege wurde.

Opa sammelte nämlich nutzvolles Zeug, was andere Leute als nutzlos weg geschmissen hatten. Vieles machte Opa anders, als andere Leute. Schon sein Vater, mein Urgroßvater, hatte 1926 eine Hühnervoliere gebaut, wo die Hühner tags in einem riesigen vergitterten Käfig herum flitzten und Nachts schön warm im Keller des Hauses auf Stangen schliefen und schissen und die Eier in gemauerte Buchten ablegen. Getreu einer mal von Urgroßvater angelesenen Devise, Hühner legen mehr Eier, wenn sie es schön warm haben! Selbst bei dem größten Scheißwetter ging meine Mutter in Hauslatschen in den Keller und brachte trockenen Fußes die Eier auf den Frühstückstisch. 8 Gipseier animierten die Hühner täglich neue frische Eier zu legen. Eine Räucherkammer war im Keller eingebaut, ein Weinkeller (immer leer) und mehrere Werkstätten-Ecken für KFZ/Mechanik/Elektrik, Eismaschine, Marmeladenkochkessel, Bottichwaschmaschine, Kreissäge, Holzspalter. Eine komplette Holzwerkstatt nebst Bandsäge und Dicktenhobelmaschine war auf dem Boden. Papa war Flugzeugingenieur besaß Höhenmeter, Kompressoren für Leitwerkregler und Fluidkompasse für alle möglichen Flieger- und andere Meßgeräte. technisch besehen waren wir so ziemlich autark. Lediglich Schweißtechnik hatten wir nicht, davor hatte Papa und Opa Schiss!

Was Opa mit dem Fahrrad und später mit einem SR1, quasi einem Damenfahrrad mit Motor, organisierte, machte mein Papa mit seinen kleinen LKW´s. Erst mit „TEMPO-„, dann mit „FRAMO“ LKW´s.

So um 1957 bekommt mein Papa den Auftrag einen Dachboden und eine Wohnung in Bad Salzungen leer zu räumen. Über der Kneipe „Gute Quelle“, Bahnhofstraße 9. Ich musste mit, Kleinkram/Krimskrams tragen. Das habe ich gerne gemacht, weil bei solchen Sachen immer mal was abfiel. Mal alte Schlittschuhe, mal Skier, mal ein interessantes Taschenmesser oder Taschenlampe und vieles andere nutzlose und nutzvolle mehr. Mein Vater wuchtete mit seinem Mitarbeiter vom Boden auf einmal zwei in Decken verpackte und verschnürte Blechkisten runter zur Tempo Ladefläche, denn wenn man klopfte klang es blechern. Als die Verschnürung durchtrennt war, wurden zwei alte gefüllte rote Zigarettenautomaten ausgewickelt. Die Zigaretten rochen kaum mehr nach Zigaretten, sie waren von um 1939. „Vorkriegsware“ sagte mein Papa und zündete sich so eine alte Zigarette an. Dan hustete er mörderisch.

Nachdem wurde der Boden weiter ausgeräumt und der finstere Raum brachte in unzähligen Kisten die seltsamsten Sachen zum Vorschein. In einer Kiste lagen Hunderte von Einkochthermometer in anderen Hunderten von Aräometern. Alle stammten aus Ilmenau mit Verpackungspapieren aus der Kriegszeit. Als dann noch Kisten und Kästchen mit Taschenuhren, Armbanduhren und Weckern zum Vorschein kamen, schickte mein Vater seinen Mitarbeiter nach Haus mit Zigaretten, Thermometern und Aräometern voll bepackt. Das hatte seinen Grund. (http://de.wikipedia.org/wiki/Ar%C3%A4ometer)

(Mein Vater hatte 1957 mit seiner Spedition ein Gewinn von 2738,12 DDR-Mark im Jahr erzielt, was monatlich 228,176666667 Mark der DDR bedeutete. (Ein Bergmann verdiente damals in Merkers fast das doppelte – aber wir waren damals in den Augen der Salzunger Kommunisten verhasste Kapitalisten, Ausbeuter, Halsabschneider, Wucherer, Nutznießer, überhaupt Geschmeiß und Ungeziefer, dass man zertreten sollt). Eigentlich wäre es das zehnfache gewesen wie in Hessen,meinte Papa.In Melsungen, bei seinen Kollegen, wäre das so. Aber durch die fast neunzig prozentige Steuerprogression der DDR war es eben nicht mehr möglich Rücklagen für neue Speditionsfahrzeuge zu bilden. Ein Jahr später hat man sowieso seine Spedition mit einem Federstrich enteignet.
Als er sich dann in den Betrieben der Stadt als Ingenieur beworben hat, hat man ihn für größenwahnsinnig gehalten….Ungefähr in der Art: „Was hat den bitte ein Spediteur mit Ingenieur zu tun?“)

Auf dem Dachboden der „Guten Quelle“ war er auf ein vergessenes Schwarzmarktlager der Kriegs-/Nachkriegszeit gestoßen. Der ehemalige Inhaber dieser Reichtümer war nach dem Westen abgehauen und dort verstorben. Daraus wollte nun mein Vater eine gute steuerfreie Quelle erzeugen. Papa erklärte sich zum Alleinerben.

Alles wurde dann auf den kleinen dreirädrigen Tempo Lastwagen geladen, der bis zu 0,75 Tonnen laden konnte und nach Hause gefahren. Ein Kellerraum wurde bis zur Decke mit dem Krempel voll gestopft. Tage später verschwand alles als Stückgut verladen nach Leipzig zu einem Spediteurskollegen. Der Ertrag des Dachbodens ergab einen vierrädrigen LKW, einen FRAMO und ich bekam ein gebrauchtes 26er Fahrrad und sollte gefälligst über diesen Schatzfund die Fresse halten. Was ich bis heute auch einigermaßen getan habe.

Nicht verjährt sind andere Ereignisse, die ich damals mit bekam. In den Fünfziger Jahren war für mich hinter dem Grundstück vom Tischler Hebstreit Bad Salzungen zu Ende. Rechts der Kaltenborner Straße zog sich ein tiefer Graben zwischen der Reizwiese bis zu den Drei Eichen und der Hersfelder Straße hin. Als ich vierzehn Jahre war, war der Graben so ziemlich zu geschüttet und die rechts der Straße liegenden Grundstücke wurden Baugrundstücke. Ähnliche Gruben und Gräben haben die Salzunger kontinuierlich seit dem Mittelallter zugeschüttet. Eine „Teufelsgrube“ am See, dann folgten die Gräben um die Stadtmauer, die Silge und die Armbach wurden kanalisiert und mutierten zu Abfallgruben.

Hier verschwanden in der Hohle der ehemaligen Armbach (Verlängerung der Honigbach bis zur B 62) – http://kurzlink.seniorentreff.de/armbachschutt)
Produktionsabfälle aller Salzunger Betriebe, wie Kaltwalzwerk, Pressenwerk, Erbe, Leimwehner, Brauereiabfälle, Schlacke der Lokomotiven der Deutschen Reichsbahn, Apothekeneinrichtungen, mit allen alten und abgelaufenen Medikamenten, vergammeltes Mehl der Mühlen, Molkereiabfälle, vergammelte Lebensmittel der GHG Lebensmittel aus der Bahnhofsstraße (GHG = Großhandelsgesellschaft). Bei Wohnungsentrümpelungen wanderten fast alle Salzunger Sofas, unnötige und vergammelte Wohnmöbel samt der Betten und dem Kleinkram in der Armbachgrube. Auch mein Vater hat das so damals gehalten. Eine geregelte Müllabfuhr und Deponierung in Kloster war erst im Wiederentstehen in dieser Zeit. Jetzt erholen sich über der ehemaligen Armbach – Müllgrube Salzunger auf Wochenendhausgrundstücken.

Schlenker haben wir in Salzungen Jungs dafür gesagt und meine Mutter war beruhigt, wenn ich sagte „Mama ich geh hit uff den Schlenker“ Umgangssprachlich ist dies eigentlich ein Synonym für einen Umweg (wieder auf den eigentlichen Weg zurückführender kleinerer Umweg). Sie wusste dann, ich stelle keinen Blödsinn an und bin danach tagelang beschäftigt mit der Reparatur alter Radios, dem gangbar machen von Milchseparatoren, was absolut nutzlos war, wir hatten die Ziegen um 1956 abgeschafft, respektive aufgefuttert. Aber der Milchseparatore schnurrte so schön und ein Kaltenborner Bauer, der bei uns vorbei lief, gab meiner Mutter für den noch voll funktionsfähigen von mir geretteten Milchseparator ein paar Würste. (http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrifuge)

Nur, weil ich oft auf den Schutthalden Salzungens unterwegs war, sank ich in der Achtung meiner Klassenkamerden. Wer im „Schutt/Dreck/Abfall“ herum wühlt, ist eine arme Sau und nicht ganz dicht!“ war so deren Meinung zum Teil. Einige wenige revidierten das, als ich mit fünfzehn Jahren der erste war, der ein Moped SR2 und einen eigenen Gaul hatte und ich sie in meine Beschaffungsmethoden einweihte. Jedem hab ich erzählt, das mir das mein Opa geschenkt hat. Ich hatte Freunde, die waren auch so drauf wie ich – und auf Schutthalden und Bergehalden haben wir weit weg von Salzungen unsere Touren gemacht. (Den zweijährigen Gaul fand mein Opa in Barchfeld in einem Stall. Das Pferd hatte eine Meise und war Kopfscheu. Eigentlich sollte der Gaul zum Birnschein in die Silge gebracht werden für Pferdewurst und Pferderoulladen – Opa nahm das Pferd zum Schlachtpreis mit und machte den Pferdepflüsterer. Nach zwei Jahren hatte ich die Nase vom Pferde füttern und Pferde strigeln voll, der Gaul wurde wieder verkauft.)

Irgendwann, um 1962 kutsche ich mit dem SR2 von Gumpelstadt Nach Schweina. Ich wollt zur Schweinaer Schutthalde an der Friedhofsstraße am Lindchen. Neben der jetzt L1126 in Höhe der „Glücksbrunner Werke“ sitzt ein erwachsener Mann in sehr dreckigen Klamotten mit einem Hammer und kleinen Meißeln bewaffnet an einer Kupferschieferhalde und spaltet Kupferschiefer. Ich frage ihn, was er da sucht, obwohl ich es eigentlich weis. Schon in der 7. Klasse war ich mit dem Fahrrad dort und habe Fischabdrücke gesammelt. Der Mann sagt, er sucht den Archaeopteryx und erzählt mir die Geschichte von einem fliegendem Drachen. „Das „Berliner Exemplar“ (gefunden zwischen 1874 und 1876 auf dem Blumenberg bei Eichstätt), gilt mit seinen deutlichen Federabdrücken und einem erhaltenen Schädel als das wahrscheinlich schönste und vollständigste Stück. Der Finder Jakob Niemeyer tauschte den Fund für eine Kuh im Wert von 150 bis 180 Mark ein.“ Es ist inzwischen viele Millionen wert. Ich wurde damals ein wenig angesteckt mit dieser Art „Schatzsuche“ und habe aber keinen Archaeopteryx gefunden. Weltweit sind es erst zwölf Exemplare, die entdeckt wurden. http://de.wikipedia.org/wiki/Archaeopteryx
Trotzdem war es der erste vernünftige Kontakt mit Leuten, die sich für Geowissenschaften und Bergbaugeschichte der Region interessierten. Unsere Heimat wurde in den vergangenen Jahrhunderten intensivst nach Kupfer durchwühlt. Geblieben sind Kupferschiefer-Schutthalden und unsichtbar, unbekannt und verborgen unter den Äckern und Wäldern ein unterirdischer Bergbau-Emmenthaler Käse. Stollen, Restlöcher, Wetterschächte, Förderschächte Bergbau-Tunnelsysteme vieler Art. Man buddelte damals nicht mit Fördertürmen, sondern marschierte mit Pickel und Arschleder waagerecht oder schräg in den Berk.
Im Berg ist kaum noch was zu holen, aber auf den Halden, den sogenannten „Bergehalden“!
Einige Literaturfundstellen/Bibliographiequellen sind hier von Wilfried Hacker erwähnt: http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2009/hacker2009_bd1.pdf
Das ist so ein Typ, den ich damals an der Kupferschiefer-Halde kennen gelernt hatte.

Nur, zu dieser Zeit war ich wie viele Menschen bezogen auf Kulturgut noch ungebildet und naiv und schmiss 1967, als mein Opa starb, seinen Biedermeierskretär und einen Biedermeier Tisch aus dem Fenster und machte Brennholz daraus. Das waren so nach heutigem Wert Fünf- bis acht Tausend Euro. Ich sollte Platz schaffen für ein Kinderzimmer für unseren Mieter. Der Heiko, der auch in diesem Forum ist, hatte nun wohl dort sein Bettchen, wo der Biedermeierschrank vom Opa stand.

Ich zog dann aus Bad Salzungen fort und kam aber Mitte der Siebziger zurück. Die Schlenkertouren nahm ich sofort wieder auf, aber weit außerhalb von Bad Salzungen. Inzwischen war ich auf einer ganz anderen Ebene geschult. Ich kannte den Zugang zu wissenschaftlich wichtigen Archiven. Zentrale Staatsarchive in Berlin, Leipzig und Meiningen. Der Herr Voß und der Herr Lehfeldt war mir bekannt und dessen interessanten Werke:

„Der bekannte deutscher Kunsthistoriker Paul Lehfeldt wurde am 9. Februar 1848 in Berlin geboren. Er war der Sohn des Berliner Verlegers Joseph Lehfeldt (1804 bis 1858). Als Schüler besuchte er das Friedrichwerdersche Gymnasium in Berlin. Danach studierte er von 1867 bis 1871 in Bonn und Berlin Kunstgeschichte und Archäologie. Daneben bestand er im Jahre 1868 an der Berliner Bauakademie die Bauführerprüfung. 1871 promovierte er in Halle zum Dr. phil. und 1876 habilitierte er sich als Privatdozent an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg. 1884 wurde Paul Lehfeldt zum Konservator der Kunstdenkmäler Thüringens berufen. 1886 sein erstes großes Werk in der Reihe «Die Bau- und Kunstdenkmäler der Rheinprovinz», der damals erste Band: «Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirks Koblenz»Ein Auftragswerk der Regierungen von Sachsen-Weimar Eisenach, Sachsen-Meiningen und Hildburghausen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg und Gotha, Schwarzburg-Rudolstadt, Reuss älterer Linie und Reuss jüngerer Linie wurde er mit der Herausgabe der «Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens» beauftragt. Von 1888 bis 1899 erschienen sechzehn Hefte. Das Projekt wurde nach seinem Tod weitergeführt und 1917 mit dem 41. Heft vollendet. Weitere Schriften von Paul Lehfeldt waren 1890 «Einführung in die Kunstgeschichte der Thüringischen Staaten» sowie 1892 «Luthers Verhältnis zu Kunst und Künstlern». Paul Lehfeldt starb am 2. Juli 1900 in Bad Kissingen.“

Heute kann man direkt über das Internet in diesen Büchern herum stöbern, um danach auf Schatzsuche zu gehen.
http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/ppnresolver?id=PPN632374209

Aber Achtung! Sämtliche Schlösser und Gutshäuser der Region wurden nach 1945 ausgeplündert. Zum Teil von Flüchtlingen aus den Ostgebieten, die in diese Schlösser eingewiesen wurden. Zum Teil retteten die Nachbarn dieser Schlösser den wertvollen Besitz vor wem auch immer. So mancher findet nun noch heute ein von Opa oder Papa geerbtes Kunstgut aus „ehemaligen Familienbesitz“ in seiner guten Stube. Rechtlich kann man das heute behalten. Der „Klau“ ist verjährt.

So dauerte es nicht lange und ich hatte den Biedermeier Sekretär wieder. Sogar noch einen viel schickeren. Den fand ich in Dermbach im Hühnerstall der Arztwitwe Frau Stapf. Für wenig Geld hat sie mir das ramponierte Ding fast geschenkt. nach einer Restaurierung wurde der wieder wie neu.

Manchmal bin ich auch nur auf Fotojagd gegangen, wie nach dem historischen Männchen von Oechsen. Aber das ist schon wieder eine total neue Geschichte…..

Man hat mich hier gefragt, ob ich in Sachen Schätze auch was gefunden habe. Ich hatte schon was gefunden. Das wurde aber Mitte der 80er gefährlich. Schalck Golodkowski und seine Truppe vom Antikhandel Pirna waren hinter wertvollen Antiquitäten, die sie für Westgeld verscheuern konnten hinterher. Ich habe damals aus purer Angst alles verkauft und behielt nur relativ wertlose bäuerliche Möbel und machte mir fortan meine Möbel selber. Da brauchte ich keine Angst mehr vor diesem Pack zu haben. Freunde von mir in Salzungen hatten mehr Probleme, als nur ein bissel Angst – man hat sie zur inoffiziellen Mitarbeit als „IM“ erpresst. Ich wurde rechtzeitig gewarnt! Als mir die Stasi auf die Schliche kam, habe ich mir mein Kulturgut selber gemacht, und die konnten mich mal kreuzweise…….

© 2013 Richard Hebstreit

PS:

Ein Land wird geplündert – Die Kunst und Antiquitäten GmbH und der Ausverkauf der DDR

Antikhandel Mühlenbeck und Pirna
http://www.mdr.de/schaetze/video167350.html

Joop Interview
http://www.mdr.de/schaetze/video166866_zc-fa95b430_zs-42c5f440.html

KOKO
Komerzielle Koordinierung
http://www.mdr.de/schaetze/video166872_zc-fa95b430_zs-42c5f440.html
Manche ältere Leute sagen für „Einkochen“ noch heute „Einwecken“. Für die „Einwecktöpfe“ waren die Thermometer. In der Nachkriegszeit war das ein rarer Artikel.
Simson Moped SR I
Der Berliner Archaeopteryx
Dieser Biedermeiersekretär stand mal in einem Hühnerstall in Dermbach/Rhön. In die Schubfächer des Sekretärs haben die Hühner der Arztwitwe Frau Stapf ihre Eier gelegt. 100 DDR Mark habe ich für den Sekretär bezahlt und ihn in einem halben Jahr restauriert. Die Stühle sind Biedermeier-Seitenrahmenstühle und wurden im Sperrmüll der Kalkofenstraße Bad Salzungen gefunden. Die Fransendeckenlampe gab es damals für ca. 60 DDR Mark im HO Möbelladen. (DDR Interieur ca. 1985)

Durch die absolut cleveren leichten Seitenrahmenstühle (Biedermeier) wurde mein Interesse für Möbeldesign und Möbelkonstruktion geweckt.
Einkocheinsatz
Mini „TEMPO“ LKW vor der Unimensa in Leizig. So eine Knatterbüchse hatte mein Vater auch. In den Fünfziger Jahren kostete ein Mittagessen dort fünfzig Pfennige.
Das Männchen von Oechsen
Ein wirklich rätselhaftes Relikt der Vergangenheit fand ich in einem Keller in Oechsen um 1993. In einer Kellernische eines alten Fachwerkhauses befindet sich ein Sandsteinrelief, welches eine Figur darstellt, die den rechten Arm zum „Victory-Zeichen“ hebt. Wissenschaftliche Deutungen zu diesem Männchen von Oechsen bewegen sich zwischen christlicher und vorchristlicher Herkunft.

Der Fund dieses „Männchen“ resultierte für mich aus den Ambitionen eines Amerikaners vor einigen Jahren, der in Oechsen eine riesige Mineralwasserfabrik bauen wollte und ich in diesem Zusammenhang einen Logovorschlag für eine „Keltenquelle“ suchte.

Das Männchen von Oechsen sollte eine Mineralwassermarke werden.
Milchseparator/Zentrifuge (http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrifuge)
BAU- UND KUNST-DENKMÄLER THÜRINGENS

http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/image/PPN632573996/1/LOG_0003/;jsessionid=2954A814DAD568BEA7C716F25EAEB564

spedition-hebstreit-poster
Werbeplakat ca. 1912

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