Zeitreise nach 1928


PorzellanschildIch sitze anfangs ein wenig müde in sowas wie einem Fahrzeug. Rechts ist ein breites Fenster  wie ein Breitwandbildschirm. Links ist eine strahlend blaue Wand. Die Stirnseite und Rückseite sind schwarz. Das Fahrzeug schwebt an Szenen vergangener Jahre vorbei, die ich nicht kenne. Plötzlich schwebt die Ansicht meines Hauses, das ich von meinem Großvater geerbt hatte vorbei. Nachdem die Szene mit dem Haus fast vorbei geschwebt ist, sage ich „halt! und hüh!“ und steige aus dem komischen Fahrzeug aus. Ich bin im Jahr 1928 weis ich aus unerklärlichen Gründen. Es leuchtet um mich herum wie bei einem überbelichteten Foto.  Nach heutiger Sicht seltsam gekleidete Menschen laufen herum. Das Haus ist vor vier Jahren gebaut, also 1924. Um das Haus stehen im Vorgarten kleine Birken und kleine Akazien.

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Eins von 300 – Parkplatz


Excelsiorhaus

Was für ein dämlicher Titel „Eins von 300“ Hier die Pointe, damit man nicht mehr weiter zu lesen braucht. Man kann sich nun die ganze Geschichte sparen. Sparen, was ich in einem Haus von 300 Häusern erlebt habe und wohl noch erleben werde. Das Haus steht in Berlin und ist ein Hochhaus. 300 Häuser gibt es in Berlin und in einem dieser Häuser lebe ich. Es ist ein Bau aus dem Jahre 1970 mit insgesamt 16.992 Quadratmeter Gebäude- und Freiflächen. Vier Türme mit 17, 9, 5 und 3 Etagen. „Das Objekt hat eine gemischte Nutzung mit ca. 30% Gewerbe und ca. 70% Wohnungen.  Die Wohnungen bestehen aus Ein-, Zwei-, und Drei-Zimmer-Einheiten und beanspruchen die Etagen 3 bis 17 der Hochbauten. Das Gebäude, in dem ich wohne, ist das sicherste Gebäude in Berlin. 3000 Menschen kann der Bunker unter dem Excelsiorhaus bei einem Atomkonflikt aufnehmen. Ich lebe bombensicher!

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